Radfahrer sind das größte Problem für alle, die zu Fuß in Berlin unterwegs sind.

Der Tagesspiegel berichtete über eine Studie aus Berlin, die aufzeigt, wo die wahren Opfer der Kampfradler sind  – auf dem Gehweg, in Fussgängerzonen, in Grünanlagen usw..  Nun, endlich findet man mal eine Studie, die nicht ADFC-geschwängert den stereotypischen heissgeliebten Auto-vs-Fahrrad-Krieg anheizt.

Warum sich allerdings auch so viele (32%) verunsichert fühlen, wenn sie „neben Radwegen“ herlaufen, erschliesst sich uns nicht auf Anhieb. Entweder wurde die Befragung mit den vorgefertigten Antworten lasch ausgeführt, so dass eben auch Grünanlagen oder gemeinsame Geh/Radwege bei den Antwortenden inkludiert sind, oder es liegt einfach an der Kombination aus Speed und kurzem Abstand oder daran, dass man weiss, dass es viele Geisterradler gibt und man potenziell jederzeit Opfer eines Ausweichmannövers zwischen Radlern werden kann…..man weiß es nicht.

Auf jeden Fall schießt die velophile Armada als Reaktion ganze Salven von defensiven Rechtfertigungen und Ausreden ab, um zu begründen, warum denn so oft auf Gehwegen geradelt wird – der Auto-Beissreflex darf da natürlich nicht ausbleiben. Letztlich gibt es 2 Ursachen: 1) Es ist manchmal schneller und bequemer 2) Man wird rechtlich eh nie dafür belangt. Frei nach, warum leckt sich ein Hund seine Hoden ?…weil er es kann.

Als Gegenmassnahme bleibt dem schwächsten aller Verkehrsopfer eigentlich nur die Aktion „Luft raus“ um die hektischen Gehweggäste ein wenig zu entschleunigen, oder eben das offizielle Juristenprogramm nach §127 StPO mit der vorläufigen Festnahme (Jedermannrecht).

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-studie-in-berlin-fussgaenger-fuerchten-die-radfahrer/7976088.html

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